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Erwin Grosche erläutert intelligente Toilette

Ein ganz besonderes Exponat in der Ausstellung Computer.Medizin des Heinz Nixdorf MuseumsForums ist die intelligente Toilette. Sie erfasst unterschiedliche Körperdaten und ist mit vielerlei Hightech ausgestattet. Da sie - in der ansonsten sehr interaktiven Ausstellung - aus leicht verständlichen Gründen nicht getestet werden kann, haben die Verantwortlichen des HNF Erwin Grosche gebeten, auf seine einzigartige Art und Weise den Besuchern das „intelligente Klo“ in einem Video vorzustellen.
„Cleanoseat“ stammt aus Japan und erfasst automatisch unterschiedliche Körperdaten. Ein Sensor misst ph-Wert und Zuckergehalt des Urins. Die Werte werden von einem Computer gespeichert und können über einen längeren Zeitraum als Grafik angezeigt werden. Zum Komfort des Benutzers tragen Sitzheizung, Höhenverstellung, ein programmierbarer Reinigungsstrahl, Lufterfrischer und ein individuell einstellbarer Trockenluftstrom bei.
Diese technisierte Toilette hat Erwin Grosche aufgegriffen und zum Gegenstand eines vierminütigen Videos gemacht. Peter Menne zeichnete eine Illustration, die einen humoristischen Blick auf die Toilette mit ihren vielen Annehmlichkeiten wirft und als Grundlage für den Gesang und das Video von Erwin Grosche dient.
Der Kabarettist ist bereits seit zehn Jahren im Heinz Nixdorf MuseumsForum präsent. In der Dauerausstellung ist seit der Eröffnung des HNF 1996 ein Video zu sehen, in dem Grosche Erhellendes und Amüsantes zu Buchhaltung und Bürosport präsentiert. Der Dauererfolg dieses Beitrags war für die Macher von Computer.Medizin Grund genug, erneut den Deutschen Kleinkunstpreisträger zu verpflichten.
Die intelligente Toilette ist Teil des Ausstellungsbereichs Wellness und Alltag, in dem es um die Bedeutung des Computers für die Gesunderhaltung und Fitness jedes Einzelnen geht. Insbesondere auf diesem Gebiet hat der Computer in letzter Zeit eine immer stärkere Bedeutung erhalten. Aufgrund des Preisverfalls und der Leistungssteigerung ist heutzutage auch in Alltagsdingen immer häufiger Informationstechnik vorhanden. In der Ausstellung sind mehrere Sport-Artikel wie Laufschuhe und Trainingsgeräte zu sehen, die dem Nutzer aufgrund von Computereinsatz mehr Komfort, Information und Funktionalität bieten. Aber auch in der Prävention kann heute jeder die Errungenschaften der Informationstechnik nutzen, sei es beim Blutdruck- oder langfristigen Fiebermessen.
Computer.Medizin ist vom 25. Oktober bis zum 1. Mai im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum zu sehen. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über den Einsatz des Computers und der modernen Informationstechnologie im Medizinbereich. Sie gewährt einen einmaligen und faszinierenden Einblick anhand zahlreicher Leihgaben aus dem In- und Ausland. Auf 1.000 Quadratmetern werden spektakuläre Exponate in einer aufwändigen Inszenierung präsentiert. Etwa ein Drittel der Exponate können von den Besuchern ausprobiert und getestet werden.
Computer.Medizin richtet sich sowohl an den interessierten Laien als auch an Ärzte und andere Mitarbeiter im Gesundheitswesen sowie Informatiker und Techniker. Es werden Objekte gezeigt, die den aktuellen Stand der Technik repräsentieren und in erste führende Kliniken Einzug gehalten haben.
Weitere Informationen auf der Internetseite www.computer-medizin.de.
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